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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 167 mal aufgerufen
 KS 38
Denis Offline

Leiter für Wirtschaft und Politik

Beiträge: 171

01.06.2010 21:04
Autorenbattle "Afghanistan" Zitat · Antworten

So hier ist der Artikel, es müssten gut 3 Seiten sein, was natürlich auch zum Teil noch überarbeitet werden muss



Autorenbattle "Deutsche Soldaten in Afghanistan"
Auch in diesem Kopfsalat gibt es wieder ein Autorenbattle. Es stellt sich die Frage, ob der Krieg in Afghanistan ANNO 2010 für Politiker ist oder ob es tatsächlich eine politisch wertvolle Maßnahme ist.
2001 rückten die Hilfstruppen aus und auch Deutschland war bereit sich dem internationalen Frieden, so hieß es, zu witmen. Der Frieden wurde bald zum Krieg und brachte sowohl Tausende Arbeitsplätze, aber auch gut 40 Tote.
Pro
Schon vor langer Zeit erkannte man, dass Afghanistan ein Land ist, was auf Hilfe angewiesen ist. Das liegt auch daran, dass viele Länder deren Rohstoffe ausbeuten wollten. Dadurch entstand eine sehr gespaltene Gesellschaft. Von Arm bis Reich ist alles dabei. Schuld daran sind vor allem die wirtschaftsführenden Länder, die schon seit gut 40 Jahren das Land ausnutzen. Somit sind wir es dem Land also schuldig zu helfen.
Außerdem ist das Image Deutschlands seit dem Luftangriff bei Kunduz vom 4.9.2009 mit wahrscheinlich 142 Toten sehr schlecht. Deutschland sollte also weiterhin Hilfstruppen nach Afghanistan schicken um nicht noch ein schlechteres Image zu bekommen.
Hinzukommend sind Berufssoldaten mittlerweile eine Broache für sich und garantieren über Tausende Arbeitsplätze. Berufssoldat zu sein gilt als einer der gefährlichsten Jobs, da stellt sich doch die Frage, was gefährlicher ist: Soldat oder Kraftfahrer? Der Vergleich scheint unschlüssig, wenn man sich einen Kraftfahrer als dicken alten Mann und einen Soldat als jungen, sportlichen, starken Kerl vorstellt. Doch bei genauen Recherchen sollte schon auffallen, dass im Verkehr jährlich über 1000 Menschen sterben und im Vergleich nur 3 Soldaten.
Eigentlich sollte jedem klar sein, was passieren würde wenn Deutschland aus Afghanistan abtreten würde. Auch wenn die dortige Bevölkerung abgeneigt zur den deutschen Soldaten ist, wäre ein Abtritt undenkbar. Die Radikalen wären ungebremst. Alle politischen Opposition würden aufeinandertreffen. Ohne ein friedensfördende Organisation würde der Krieg schnell eskalieren. Somit sollte man den Friedenseinsatz in Afghanistan nicht als politischen Strategieshooter sehen, sondern als gefahrbekämpfende Truppe und diese auch als eine solche akzeptieren, ähnlich wie eine Feuerwehr. Der erste Schritt dahin war getan als Bundespresident Köhler am 20.5. 2010 zum ersten Mal aus Afghanistan die Soldaten lobte und sagte, sie sollten mehr von der Bevölkerung akzeptiert werden. Jeder sollte den Auslandseinsatz akzeptieren sowie einen Feuerwehreinsatz, da auch wir von anderen Ländern erwarten, dass uns in Notfallsituationen geholfen wird.
Contra
Der Krieg nimmt immer erschreckendere Ausmaße an. Oft sterben viele Unschuldige durch Bombenanschläge und Schusswechsel. Viele haben sicher von dem Luftangriff auf einen Tanklaster in der Nähe von Kundus gehört. Dort wurden 142 Menschen, vorwiegend Zivilisten auf grausame Weise getötet. Es ist noch zu erwähnen, dass der Oberst, der den Anschlag geführt hat dafür keine Strafe bekam. Da kommt die Frage auf: War dieser Krieg wirklich immer schon so geplant?
Inzwischen ist auch die Bevölkerung der Meinung, dass der Krieg sinnlos ist. In einer Umfrage waren 63% aller Deutschen gegen den Einsatz Deutscher Truppen. Mit mittlerweise 46 Toten hat Deutschland genug Verluste. Oft wurden die Toten auch einfach heimtückisch ermordet.
Zudem wird von Deutschland immer mehr an Soldaten und Waffen in den Krieg investiert. Die Truppen im Afghanistan werden immer weiter aufgestockt, sodass wir vielleicht irgendwann keine mehr haben werden, um unser eigenes Land zu schützen(im übertriebnen Sinne).
Auch die Informationspolitik ist sehr schleierhaft, da die Regierung es den Soldaten sehr erschwert hat Informationen weiterzugeben, vor allem jetzt wo viele Soldaten sterben.
Täglich riskieren die derzeit ca. 5000 Soldaten und Polizisten ihr Leben am Hindukush und Umgebung. Sicher hat auch jemand von unserer Schule einen Verwandten der in Afghanistan im Einsatz ist und täglich der Gefahr des Todes ins Auge sieht. Viele machen sich dann große Sorgen, die eigentlich unnötig wären, wenn die Bundesregierung den Abzug befehlen würde.
Man müsste die Probleme besser angehen und dem Land Infrastruktur verleihen, damit es sich selbst wieder aufbauen kann und damit den Kampf allein stoppen kann.
Aus der sogenannten UNO-Blauhelm(Friedenstruppen)-Mission ist inzwischen ein offenes Feuer geworden. Ein Politiker sagte mal:"Die Deutschen müssten wieder lernen zu töten."
Die Leute in Afghanistan haben keine Hoffnung mehr auf die Soldaten, denn sie sind sogar der Meinung sie würden es nur noch schlimmer machen – versändlich nach der Kundussache.
Der Krieg wird sogar ausgenutzt um an die jeweiligen Rohstoffquellen zu gelangen. Weil Erdöl und Erdgas sehr begehrt und knapp sind, wurden viele Ölfelder besetzt um das gewonnen Öl nach Deutschland zu bringen(natürlich auch von anderen Ländern wie USA).
Und trotz des Krieges hat sich nichts verbessert: Vor nur 3 Jahren waren ungefähr 50% des Gebietes unter Taliban-Herrschaft, heute sind es über 3 Viertel. Außerdem stieg durch die massive Zerbombung die Arbeitslosenrate von 25% auf fast das Doppelte. Auch die Wahlen sind trotz der Besatzung manipuliert und Mohn und Korruption sind überall. Durch die Soldaten wird nur immer mehr Schaden und Verderben in das schon so kaputte Land gebracht, auch wenn dies garantiert nicht die Absicht von Schröder und Merkel war.
Wenn die Soldaten weggehen würden, würde sich die Lage im Land stabilisieren, da die Taliban keine Anschlagsziele mehr hätte.
[Denis;Maxi]

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Praxis ist, wenn alles funktioniert und keiner weiß warum.
Theorie ist, wenn man alles weiß, aber nichts funktioniert.
Bei uns wird Theorie und Praxis vereint: Nichts funktioniert und keiner weiß warum…

Kilian Offline

Journalismus-Fan


Beiträge: 27

05.06.2010 09:53
#2 RE: Autorenbattle "Afghanistan" Zitat · Antworten

Autorenbattle "Deutsche Soldaten in Afghanistan"
Auch in diesem Kopfsalat gibt es wieder ein Autorenbattle. Es stellt sich die Frage, ob der Krieg in Afghanistan ANNO 2010 ei Krieg für Politiker oder ob er tatsächlich eine politisch wertvolle Maßnahme ist.
2001 rückten die Hilfstruppen aus und auch Deutschland war bereit, sich dem internationalen Frieden, so hieß es, zu widmen. Der Frieden wurde bald zum Krieg und brachte tausende Arbeitsplätze, aber auch gut 40 Tote.

Pro
Schon vor langer Zeit erkannte man, dass Afghanistan ein Land ist, welches auf Hilfe angewiesen ist. Das liegt auch daran, dass viele Länder die Rohstoffe des Landes ausbeuten wollten. Dadurch entstand eine sehr gespaltene Gesellschaft. Von Arm bis Reich ist alles dabei. Schuld daran sind vor allem die wirtschaftsführenden Länder, die schon seit gut 40 Jahren das Land ausnutzen. Somit sind wir es dem Land also schuldig, zu helfen.
Außerdem ist das Image Deutschlands seit dem Luftangriff bei Kunduz am 4.9.2009 mit wahrscheinlich 142 Toten sehr schlecht. Deutschland sollte also weiterhin Hilfstruppen nach Afghanistan schicken, um nicht ein noch schlechteres Image zu bekommen.
Hinzukommend sind Berufssoldaten mittlerweile eine Branche für sich und garantieren über Tausende Arbeitsplätze. Berufssoldat zu sein gilt als einer der gefährlichsten Jobs, da stellt sich doch die Frage, was gefährlicher ist: Soldat oder Kraftfahrer? Der Vergleich scheint unschlüssig, wenn man sich einen Kraftfahrer als dicken alten Mann und einen Soldat als jungen, sportlichen, starken Kerl vorstellt. Doch bei genauen Recherchen sollte schon auffallen, dass im Verkehr jährlich über 1000 Menschen sterben und im Vergleich nur 3 Soldaten.
Eigentlich sollte jedem klar sein, was passieren würde wenn Deutschland aus Afghanistan abrücken würde. Auch wenn die dortige Bevölkerung den deutschen Soldaten abgeneigt ist, wäre ein Rückzug undenkbar. Die Radikalen wären ungebremst. Die politischen Oppositionen würden aufeinandertreffen. Ohne ein friedensfördende Organisation würde der Krieg schnell eskalieren. Somit sollte man den Friedenseinsatz in Afghanistan nicht als politischen Strategieshooter sehen, sondern als gefahrbekämpfende Truppe und diese auch als eine solche akzeptieren, ähnlich wie eine Feuerwehr. Der erste Schritt dahin war getan, als Bundespräsident Köhler am 20.5. 2010 zum ersten Mal die Soldaten in Afghanistan lobte und sagte, sie sollten mehr von der Bevölkerung akzeptiert werden. Jeder sollte den Auslandseinsatz so wie einen Feuerwehreinsatz akzeptiern, da auch wir von anderen Ländern erwarten, dass sie uns in Notfallsituationen helfen.

Contra
Der Krieg nimmt immer erschreckendere Ausmaße an: Oft sterben viele Unschuldige durch Bombenanschläge und Schusswechsel. Viele haben sicher von dem Luftangriff auf einen Tanklaster in der Nähe von Kundus gehört. Dort wurden 142 Menschen, vorwiegend Zivilisten auf grausame Weise getötet. Es ist noch zu erwähnen, dass der Oberst, der den Anschlag geführt hat, keine Strafe dafür bekam. Da kommt die Frage auf: War dieser Krieg wirklich immer schon so geplant?
Inzwischen ist auch die Bevölkerung der Meinung, dass der Krieg sinnlos ist. In einer Umfrage waren 63% aller Deutschen gegen den Einsatz Deutscher Truppen. Mit mittlerweise 46 Toten hat Deutschland genug Verluste. Oft wurden die Soldaten auch einfach heimtückisch ermordet.
Zudem wird von Deutschland immer mehr in Soldaten und Waffen investiert. Es werden immer mehr Truppen nach Afghanistan geschickt, sodass wir vielleicht irgendwann keine mehr haben werden, um unser eigenes Land zu schützen (im übertriebenen Sinne).
Auch die Informationspolitik ist sehr schleierhaft, da die Regierung es den Soldaten sehr erschwert, hat Informationen weiterzugeben, vor allem jetzt, wo viele Soldaten sterben.
Täglich riskieren die derzeit ca. 5000 Soldaten und Polizisten ihr Leben am Hindukush. Sicher hat auch jemand von unserer Schule einen Verwandten, der in Afghanistan im Einsatz ist und täglich dem Tod ins Auge sieht. Viele machen sich dann große Sorgen, die eigentlich unnötig wären, wenn die Bundesregierung den Rückzug anordnen würde.
Man müsste die Probleme besser angehen und dem Land Infrastruktur verleihen, damit es sich selbst wieder aufbauen und damit den Krieg allein stoppen kann.
Aus der sogenannten UNO-Blauhelm (Friedenstruppen)-Mission ist inzwischen ein offenes Feuer geworden. Ein Politiker sagte mal:"Die Deutschen müssten wieder lernen, zu töten."
Die Leute in Afghanistan haben keine Hoffnung mehr auf die Soldaten, denn sie sind sogar der Meinung sie würden es nur noch schlimmer machen – verständlich, nach der Kunduzsache.
Der Krieg wird sogar ausgenutzt um an die jeweiligen Rohstoffquellen zu gelangen. Weil Erdöl und Erdgas sehr begehrt und knapp sind, wurden viele Ölfelder besetzt um das gewonnen Öl nach Deutschland zu bringen (natürlich auch von anderen Ländern wie USA).
Und trotz des Krieges hat sich nichts verbessert: Vor nur 3 Jahren waren ungefähr 50% des Gebietes unter Taliban-Herrschaft, heute sind es über 3 Viertel. Außerdem stieg durch die massive Zerbombung die Arbeitslosenrate von 25% auf fast das Doppelte. Auch die Wahlen sind trotz der Besatzung manipuliert. Durch die Soldaten wird nur immer mehr Schaden und Verderben in das so schon kaputte Land gebracht, auch wenn dies garantiert nicht die Absicht von Schröder und Merkel war.
Wenn die Soldaten weggehen würden, würde sich die Lage im Land stabilisieren, da die Taliban keine Anschlagsziele mehr hätte.

Laura Nové Offline

Layouter; Abteilung:Kreatives


Beiträge: 58

13.06.2010 18:49
#3 RE: Autorenbattle "Afghanistan" Zitat · Antworten

und wieder kein Bild

red ich gegen ne wand???

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