Schüler: (im Infokabinett) Meine Federmappe liegt noch draußen, kann ich die holen? DAR: Ich bin ja froh, dass ich mit so jungen Leuten zusammenarbeite, nicht dass da jemand mal seine Zähne sucht.
Weiske: Peter(Name geändert), pass auf, dass keiner schläft.
Wenn man Griechenland hört, denkt man zuerst an warme Strände, antike Städte und Bauten, mildes Klima und warmes Wasser. Der etwas pessimistischere Ostwaldianer auch noch an Waldbrände oder eben auch neuerdings an die Finanzkrise. Wie es dazu kam, wie den Griechen geholfen wird und was wirklich passiert ist, wird in diesem Artikel aufgedeckt. Alles begann am 1. Januar 1981. Griechenland tritt als zehnter Staat der EU bei. Damals wusste man noch nicht, dass einst [dieses Land] Milliarden von Schulden haben würde. Trotzdem waren schon damals die Einwohner [dieses multikulturellen Landes] sehr skeptisch gegenüber [diesem] Schritt. Doch zunächst wurde einmal Party gemacht im Land am Mittelmeer. Die Banken gaben hohe Kredite aus, die Wirtschaft wuchs. Doch dann kippte alles. Der Staat verschuldete sich zusehend. Die Steuern wurden gesenkt, die Steuerhinterziehung nahm zu. So wurde viel am Staat praktisch „vorbeigeschmuggelt“. Für viele Arbeiter und Rentner hat das Jahr in Griechenland 14 Monate, jedenfalls ist es so auf den Renten- und Arbeitsscheinen verzeichnet.(wer auch schön wenn's in Deutschland so wäre). Zudem hat der griechische Staat zu viele Behörden, die alle, ebenfalls 14 Monate, nur Teilzeit arbeiten. Auch Waffen aus Deutschland und Frankreich wurden gekauft. [Natürlich um sich noch mehr zu verschulden. → hier find ich zu viel Wertung drin] Hier nur noch mal ein paar Zahlen zur Vorstellungskraft: Allein in diesem Jahr kamen 14,5 Mrd. € Neuverschuldung hinzu. In den Jahren davor nicht weniger. Insgesamt ca. 300 Mrd. €. Wie lange kann Griechenland so noch durchhalten? Juni 2007. Die Hypo Real Estate an der Wallstreet geht bankrott und mit ihr versinkt auch die internationale Weltwirtschaft im Chaos. Die nun folgende Finanzkrise bringt fatale Folgen mit sich - auch für Griechenland. Es kommen neue immense Schulden hinzu. Das Land befindet sich in einem Teufelskreis. Dabei sei bemerkt, dass Griechenland mittlerweile Italien vom Platz Eins des Schuldenmeisters verdrängt hat. Stellt euch vor euer Freund will seine 2€ die ihr euch geliehen habt zurück. Aber ihr könnt nicht zahlen. Was würdet ihr tun? Bis zum nächsten Taschengeld warten? Bei Griechenland hätte das wahrscheinlich nicht geklappt. Wie denn auch, wenn es schon seit Jahren kein Taschengeld mehr bekommt. Also musste natürlich Hilfe von außerhalb her. Und von wem? Natürlich von der EU und insbesondere auch dem Finanzspritzenpaketschnürer Nr. 1 - Deutschland. Also wurden Hilfsmittel beordert. Wie viele? Insgesamt 750 Mrd. von der EU. Außerdem musste die Regierung ein Sparpaket vorlegen, indem sie „leider“ auch das Jahr wieder von 14 auf 12 Monate verkürzt. Es soll dafür gesorgt werden, dass keine Steuerhinterziehung mehr betrieben wird und viele Beamte entlassen werden. Bis 2013 will das Land so 30 Mrd. Euro eingespart haben. Ob diese Vorsätze allerdings eingehalten werden können, bleibt fraglich.
nochmal überarbeitete Version. Stimme Maxi, vor allem auch in puncto Wertung, zu. Den einen Satz hab ich dazu auch in eckige Klammern gesetzt. Außerdem gibt es zu Beginn ne kleine Wortwiederholung, die mir als ein bisschen störend aufgefallen ist. Vielleicht fällt dir ja noch was andres ein. Ansonsten sehr gut!!
Ok. ich hab versucht, alles mal kompakt in einen Text zusammenzufassen 8also Geschichte und Projektvostellung) kann sein, dass noch ein paar fehler drin sind, schaut am besten noch mal durch.
TSA Ostwald
Ruhm,Karriere und Geld – davon träumt doch fast jeder. Allerdings scheint es ein bisschen übertrieben, dass man durch ein Schülerprojekt wie TSA (Technology Student Association) dieses Ziel verwirklichen kann. Zugegeben, das ist es zum Teil auch. [aber es gibt dennoch welche, die das Ziel in die Tat umsetzenkonnten, z.B. Chad Hurley,Mitgründer von YouTube. Was hat der mit TSA zu tun?] Auf jeden Fall aber kann man durch den aktiven Einsatz bei TSA Führungsqualitäten entdecken, sich durchaus an Wissen bereichern und neben dem Betreten einiger Staaten der USA auch seinen Englischwortschatz verbessern. Doch was genau macht man bei TSA eigentlich? Und wie kann man der Organisation beitreten? Diesen Fragen wollen wir in dieser Ausgabe auf den Grund gehen und euch TSA und die Chancen und Möglichkeiten, die es bietet, genauer vorstellen.
Die Technology Student Association ist eine große amerikanische Schülerorganisation, die die Ausbildung technikorientierter Schüler und Studenten fördern will. Zu den über 150.000 Mitgliedern zählen auch die beiden deutschen Chapter (=Team einer Schule), welche die einzigen ausländischen Vertreter sind. Jedes Jahr arbeiten die Schüler eines Chapters an einer Vielzahl von Projekten. Die Bandbreite erstreckt sich von Technologie über Informatik, Mode, Musik, Design, Fotographie, Reden, Politik und Architektur bis hin zu Biologie und Medizin. Am Ende jedes Jahres werden die Ergebnisse von den Schülern bei der National Conference in den USA vorgestellt. Die Besten werden mit Pokalen und Sachpreisen gewürdigt. Einige Projekte gibt es hier nun im Überblick. Alle weiteren findet ihr auf der offiziellen TSA-Ostwald-Website: http://www.tsaweb.info
CyberspacePersuit CyperspacePersuit oder kurz CP ist das meist besetzte Projekt überhaupt. Hier muss eine Website entwickelt werden, auf der das eigene Chapter, seine Geschichte und die Schule vorgestellt wird. Außerdem muss jedes Jahr ein Designbrief über ein bestimmtes Thema geschrieben werden, wie z.B. über WEB 3.0 letztes Jahr oder in diesem Jahr über das amerikanische STEM. Gesucht für dieses Projekt sind vorwiegend Programmierer, aber auch Graphiker und Autoren. Das Ostwald-Chapter hat hier schon 3mal den ersten Platz erreicht! Architectural Model Im Projekt ArcModel soll jedes Jahr ein Gebäude zu einem bestimmtem Thema entworfen und im Modell nachgebaut werden. Letztes Jahr wardas ein Krankenhaus in Erdbebenregionen, dieses Jahr ein Altersheim für Leute mit Alzheimer. Schüler, die hier mitwirken wollen, sollten designerische und handwerkliche Fähgkeiten besitzen. Allerdings sind nicht nur Bastler angesprochen, sondern auch Leute, die mit3D-Programmen Häuser erstellen können (meist mit AutoCAD) FashionDesign Bei Fashion dreht sich, wie der Name schon sagt, alles um Mode. Zukünftige Nachwuchs-Designer müssen eine komplette Kollektion entwerfen, z.B. eine TSA-Uniform, die nicht nur festlich, sondern auch noch gut aussieht. Es sollte also kein Mädchen geben, das jetzt noch sagt, TSA wäre nur etwas für technisch begabte Jungs. Denn wen die wissenschaftlichen oder technischen Projekte nicht ansprechen, hat zumindest hier ein passendes Projekt! FilmProduction Dieses Projekt ist etwas für zukünftige Hollywood-Stars. Ein eigener Film zu einem Thema freier Wahl muss geschrieben und natürlich auch gedreht werden. Als Schauspieler dürfen auch Freunde oder andere Schüler mitwirken. Die Filme haben oft ein gesellschaftskritisches Thema zum Inhalt. Das ideale Projekt für kreative, aber auch grafikorientierte Schüler. Letztes Jahr gewann das Chapter Ostwald hier den 1. Platz! (Film anschauen auf :http://www.youtube.com/watch?v=EDeVLOM) Wem diese Auswahl an Projekten noch kein Interesse entlockt hat, dem soll gesagt sein: Es gibt noch zahlreiches mehr. Egal ob Flugzeuge ohne Motor bauen, die solange wie möglich in der Luft bleiben sollen, Roboter programmieren, die Kinderzimmer aufräumen oder deine eigenen Erfindungen verwirklichen-bei TSA gibt es immer eine Aufgabe, die genau dir liegt! Nun kennst ihr also die Projekte, wisst, was TSA ist und möchtet mitmachen. Kein Problem. Schon seit Jahren werden jährlich neueMitglieder begrüßt, aber erst nachdem sie eine kleine„Aufnahme-Prüfung“ bestanden haben. Klingt öde? Zettel und Stift nehmen und dann auch noch blamieren? Nein. So läuft das nicht.Tests schreiben ist was für die Schule, nicht aber für TSA. Ihr müsst selbst eine Idee, ein Projekt, finden, mit dem ihr zeigt, was ihr drauf habt. Das kann alles mögliche sein: eine Webseite, ein Programm, eine Grafik, oder ein Modell. Ihr müsst bloß aufpassen, dass das Projekt, welches ihr präsentiert, im groben einem vorhandenen Projekt von TSA gleicht, denn das wollt ihr ja letztendlich später machen.
Bleibt letztendlich nur noch eine Frage offen: Wie kam TSA nach Leipzig an unser Gymnasium? Nachdem ein Schüler unserer Schule im Jahr 2000 nach einem Austauschjahr in Amerika, wo er in einem dortigen TSA-Chapter mitgewirkt hatte, zurückkam, brachte er die Idee mit, ebenfalls ein TSA-Chapter in Deutschland zu gründen. Dies geschah im Jahr 2001, in welchem auch die ersten vier Schüler und Herr Stelzer, unter älteren Ostwaldianern noch bekannt, erstmals zur National Conference in Amerika flogen. Nach 2 Jahren (vorerst überraschend) hohem Erfolg der Projekte, kam ein zweiter Advisor (also Betreuer) hinzu, der jedoch nach einem Jahr das WOG verließ und an seiner neuen Schule das zweite deutsche, jedoch deutlich kleinere Chapter gründete. Seitdem ist Herr Januszewski Advisor, zusammen mit Herr Dr. Jost, der etwas später dazukam, da Herr Stelzer in Rente ging. TSA Ostwald verdient sich bei der National Conference jedes Jahr viele gute Platzierungen. Vielleicht bist du ja das nächste Mal mit dabei?
ok. Ich hab den Text jetzt schon mal grob überarbeitet. @ Christine: Die Sachen in eckigen Klammern solltest du dir noch einmal anschauen und vielleicht verändern. Ansonsten schon echt gut =)
House of Night-Gezeichnet von P.C. und Kristin Cast
(In diesem Buch geht es um die 16-jährige Zoey, die eines Tages von einem Späher gezeichnet wird.) [ Der Einstieg ist ein bisschen abrupt. Wie wärs mit: „House of Night-Gezeichnet“ ist ein Fantasy-Roman, der von dem 16-jährigen Mädchen Zoey erzählt. Diese führt ein ziemlich normales Leben, bis sie eines Tages von einem Späher aus (wo auch immer diese Schule steht) gezeichnet wird. → das mit dem zeichnen solltest du noch ein bisschen näher erklären, als Außenstehender begreift man das nicht so richtig] Das bedeutet für sie, sie muss ins sogenannte „House of Night“, ein Internat für „werdende Vampire“[Warum muss sie das? ]. Natürlich muss Zoey sich erst einmal eingewöhnen, findet aber ziemlich schnell neue Freunde. Doch dann lernt sie die „Töchter der Dunkelheit“ (eine Schülervereinigung im „House of Night“) und vor allem ihre Anführerin, die „Ich-bin-ja-so-schön-und-cool“ Aphrodite, kennen, die ihr ziemlich[vielleicht ein anderes Wort? Das hast du oben schon verwendet, dann häuft sich das so] Probleme macht.Und dann sind da noch die obligatorischen Beziehungsprobleme: [die aber eher gering gehalten sind → würd ich rausnehmen, das erklärst du unten ja noch] Zoeys Exfreund Heath bricht ins „House of Night“ ein, um sie dort rauszuholen. Dabei trinkt sie aus Versehen Blut von ihm. Was sie daran überrascht: sie findet es einfach köstlich! Aber dann ist da noch Erik Night, der coolste junge der Schule, der auch schon was mit Aphrodite hatte...[Was genau ist mit Erik Night, in welchem Zusammenhang steht er zu Zoey?, Nebensatz vielleicht etwas zu umgangssprachlich]
„House of Night-Gezeichnet“ ist, wie bei den „Biss-Büchern“, der 1. von 4 Teilen einer Reihe. Diese ist mit den „Biss-Büchern“ von Stephenie Meyer allerdings nicht zu vergleichen, da sie nicht ansatzweise so kitschig ist. Eine gute Mischung aus neuen Ideen und den altbekannten Klischees (wie zum Beispiel [das mit dem Blut trinken → zu umgangsprachlich]) bietet wirklich für jeden etwas, [der etwas Neuartiges lesen will. → hm... etwas,etwas....vielleicht fällt dir ja noch eine andere Formulierung ein ]
überarbeitete Form: (die sachen in den eckigen klammern vielleicht nochmal überarbeiten)
Willkommen bei den Sch’tis Da wir uns langsam der kühlen, grauen Herbstzeit nähern und die Gedanken des Ostwaldianers immer mehr darum kreisen, was er denn am Samstagabend macht (wenn er nicht gerade vorbildlich für die nächste Arbeit paukt), kommt so mancher schließlich zu dem Schluss, sich mal wieder einen Film ansehen zu wollen. Da das miese Wetter oft zu einer dementsprechenden Stimmung führt, kommt hier ein Tipp für einen Film, der einen gewiss zum Lachen bringt.
Der Film spielt in Frankreich, wo der Postangestellte Philippe Abrams auf Grund eines Betrugsversuches in den Norden versetzt wird, über den [unklar, dass du den norden meinst] nur Schreckliches erzählt wird. Mit dickem Anorak und Handschuhen macht er sich schweren Herzens auf den Weg ins „Nord-Pas-de-Colait“, wo er eine Wohnung ohne Möbel auffindet und schließlich bei seinem Kollegen einquartiert wird, der bei seiner dominanten Mutter wohnt. Diese Nacht bringt einige Missverständnisse mit sich, was den Dialekt („a“ wird beispielsweise wie „o“ gesprochen und „s“ wie „sch“), so wie das Privatleben des Kollegen betrifft. Auch auf der Arbeit ist Philippe noch missmutig, was sich ändert, als sich seine Angestellten tatkräftig für neue Möbel [neue Möbel für was?] einsetzen. Nach und nach lernt er es sogar, den nicht ganz einfachen Dialekt zu verstehen und versucht sich auch daran, ihn zu sprechen. So bekommt der Kellner in einem Restaurant des Nebenortes den Satz „Hey, Zipfel, wir wollen was bestellen, hä?“ zu hören, was dieser jedoch nicht versteht, da er Pariser ist. Philippes Frau Julie, die mit ihrem Sohn im Süden geblieben ist, nimmt nach mehreren Wochen jedoch immer noch an, ihr Mann würde eine schreckliche Zeit durchmachen , da er ihr (nachdem er versucht hatte, die ganzen Klischees zu relativieren) erzählte, es wäre alles so schrecklich und er würde furchtbar leiden. Nach mehreren Wochen beschließt Julie schließlich, ihrem Mann bei allem Übel beizustehen und packt kurzer Hand ihre Sachen, um mitzukommen…[mitzukommen oder hinterherzureisen?]
„Willkommen bei den Sch`tis“ ist eine sehr humorvoll erzählte Geschichte, die -wie so viele Filme-über das Einleben an einem fremden Ort erzählt. Allerdings ist es kein solch trockener Film ohne Witz, sondern einer, der lustig davon erzählt, wie unterschiedlich Menschen in einem Land leben können. Schade ist nur, dass vieles schon voraussehbar ist. Dennoch ist der Film sehr empfehlenswert!
überarbeitete fassung: (den satz mit dem hä dahinter hab ich nicht gecheckt, am besten noch mal anschauen)
Er musterte sich im Spiegel und zottelte an seinen Haaren. Was hatten die anderen nur? Er gefiel sich eigentlich recht gut. Er fuhr über seine Nase. Sie war etwas krumm und es tat weh, wenn man sie berührte. Das war das einzige, was vom letzten Freitag noch übrig geblieben war. Sogar all die blauen Flecke waren verschwunden. Heute würde er sich nicht wegen irgendwas unterkriegen lassen. Er war stark. Die anderen konnten ihm gar nichts anhaben... Er war schlagfertig. Zumindest wenn niemand anderes dabei war... Aber dieses Mal würde er es auch sein, wenn die anderen da waren. Denen würde er es zeigen...Als er das Klassenzimmer betrat, richtete sich -wie immer- alle Aufmerksamkeit auf ihn. Er wünschte sich jedes mal, unsichtbar zu sein. Wie Nadelstiche durchbohrten ihn die Blicke der Mädchen. Wie Tritte in den Bauch, die ihn schmerzhaft an den letzten Montag denken ließen...Er schlurfte zu seinem Tisch. Letzte Reihe. 4 lange Tischreihen voller gestellter Beine, gemeinem Zischeln und skeptischen, musternden Blicken. Röntgenblicken. Doch was war das?! Marie. Sie schaute ihn nicht böse an. Im Gegenteil. Sie lächelte ihm aufmunternd zu. Ausgerechnet sie. Die schöne, unnahbare Marie...- doch das war sicher nur ein Trick. Ihr Freund hatte sie dazu überredet. Um ihn bloßzustellen, wenn er zurück lächelte; da war er sich sicher. Und doch. Er lächelte zaghaft. Doch er traute sich nicht, sie anzusprechen. Es waren zu viele Leute da... also ging er weiter zu seinem Tisch und versank auf seinem Stuhl. Es war die Hölle. Niemand konnte ihn leiden. Die Schüler nicht. Die Lehrer nicht. Selbst seine Eltern hatten nur an ihm herum zu nörgeln. Überall war er im Weg, überall störte er. Er hasste die Schule. Er hasste sie. Nicht nur, weil er ziemlich miese Noten hatte (ein Punkt über den sich seine Eltern aller fünf Minuten aufregen konnten, ohne das ihnen dabei langweilig wurde), sondern noch mehr wegen der Leute. Er hasste Gesellschaft. Und dann auch noch so eine schreckliche. In der er nur runter gemacht wurde. Wegen Dingen, die viel zu überbewertet wurden. Natürlich gab es hübsche Menschen, aber waren sie deshalb weniger wert als andere?![hä?] Und wer sagte, dass man mit den „schönen“ Menschen mehr Spaß haben konnte als mit den anderen? Wer sagte, dass es nicht genau das Gegenteil war? Natürlich niemand. Er kannte nur diejenigen, die genau das sagten. Das er nichts wert war.Doch heute schien der Unterricht erträglich. Selbst sein Mathelehrer fragte ihn kein einziges mal irgendwelche Dinge, die er wahrscheinlich selbst nicht einmal verstand. Und in Sport fiel er in den ersten paar Minuten hin und schlug sich das Knie auf, was ihm zwar -wie eigentlich immer- Gelächter einbrachte, ihn aber vor weiteren Demütigungen bewahrte. Und auch der Rest des Tages war ganz angenehm, denn er hatte Besseres zu tun, als über Schule nachzudenken. Marie. Er würde sie ansprechen. Heute, gleich nach der Schule. Er würde sie fragen, ob sie mit ihm ins Kino gehen wollte. „Unter Freunden“ (sie hatte ja einen Freund...)Und der Nachmittag kam. Schneller, als er es sich erhofft hatte. Er trat auf den Schulhof. Und da stand sie. Sie war wunderschön... Einen Moment lang zögerte er. Doch dann ging er zu ihr. Sie schien überrascht. „Hi, wie geht’s?“, hörte er sich wie von ferne sagen. Na klasse. Da traute er sich einmal, sie anzusprechen, und da fragte er so etwas Belangloses -weiter konnte er nicht denken, denn ein Ellbogen rammte in seine Seite und ließ ihn straucheln. „Hey! Kannst du nicht aufpassen?“ wollte er noch rufen, doch da sah er, wer ihn geschubst hatte. Justin. 2 m hoch, 2 m breit. Und der Freund von Marie. Er schien zornig. SEHR zornig.„Dass du immer den Neunmalklugen spielen musst, würde schon ausreichen, dich mal ordentlich zu verprügeln, aber das haben wir ja schon hinter uns.“, zischte er feindselig,“Dass du hässlich bist, dafür kannst du wirklich nichts. Aber dich DANN noch an Marie 'ran machen...“ Und dann kam eine Faust auf ihn zugesegelt. Jemand schrie. Doch niemand tat etwas dagegen. Es kamen noch ein paar andere dazu, die Justin halfen. Doch das wäre nicht nötig gewesen. Schon Justin allein hatte ihn einmal so sehr verprügelt, dass er danach genäht werden musste.Er landete auf dem Boden, schlug hart auf und ihm war klar, das es dieses Mal nicht bei einer gebrochenen Nase oder ein paar Platzwunden bleiben würde...
Ich war total überrascht, als letzte Woche plötzlich der neue Kopfsalat im ganzen Schulhaus verkauft wurde, weil ich das im Vorfeld nicht mitgekriegt hab. (War so im Stress, dass ich lange Zeit nicht mehr im Forum war...) Dementsprechend erstaunte mich die große Anzahl an Artikeln, die ihr in der Zeit noch geschrieben habt. Im Gegensatz zu den letzten Ausgaben von Kopfsalat war die jetzige viel viel viel viel besser, nicht nur qualitativ, sondern auch thematisch!!! (besonders gut auch ausdrucksmäßig fand ich die Sarrazinkontroverse, das Adventure, Fahrgastfernsehen und das neue Schulgebäude) Was mir dagegen wieder extrem aufgefallen ist, sind die Rechtschreib- und vor allem Kommafehler, das Aufgabenfeld, für das ja eigentlich ich mitunter zuständig bin. Einen Großteil der Artikel hab ich vor der Veröffentlichung nie zu Gesicht bekommen (woran ich natürlich auch selbst mit Schuld bin...). Ich hätte die alle gerne vorher nochmal durchgeschaut. Vielleicht ist es ja in Zukunft möglich, dass nach dem Redaktionsschluss die Artikel gesammelt an die Lektoren gegeben werden und dann korrigiert als Endfassung an den gehen, der alles formatiert. Das ist nur eine Anregung, vielleicht fällt euch ja noch was besseres ein. Es ist halt generell ein bisschen blöd, Artikel zu korrigieren, wenn man nicht weiß, ob die dann nochmal vollkommen umgeschrieben werden etc. Achso, und bitte bitte vermeidet wenn möglich in Zukunft die Formulierung "Da stellt sich die Frage, ob.....". Schaut euch den Kopfsalat mal aufmerksam durch. Das begegnet einem mindestens in jedem 2. Artikel... =)